| Zwar
gibt es heutzutage sehr viele Geschäfte für
Brautmode, aber man ist nicht dazu gezwungen, sich dort ein Kleid
für die Hochzeit zu kaufen. Es gibt immer noch die
Möglichkeit, sich sein Brautkleid selbst zu nähen.
Nach einem alten Aberglauben sagt man jedoch, dass es Unglück
bringt, sein Brautkleid selbst zu nähen. "Für jeden
Stich eine Träne" lautet dieses Sprichwort. Ob man daran
glaubt oder sich davon nicht abschrecken lässt, muss man
für sich selbst entscheiden
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Sofern man sich dafür entschieden hat, sich sein Brautkleid selbst zu nähen, sollte man wissen, dass dies kein leichtes Unterfangen darstellt. Experten empfehlen ausschließlich ausgebildeten Schneiderinnen, ihr Brautkleid selbst zu nähen. Und selbst dann steht noch die Frage im Raum, wo man geeignete Stoffe her bekommt. Eine Möglichkeit wäre, sich in Geschäften für Brautmoden umzusehen und dort nachzufragen. Wer viel Fantasie hat, kann aber auch in Kaufhäusern Seide und andere Stoffe kaufen. Oder man fragt bei privaten Geschäften nach, ob diese für einen Stoffe bestellen können. Aber auch im Internet gibt es mittlerweile einige Shops, die sich auf Stoffe für Brautkleider spezialisiert haben.
Näht man sich sein Kleid für die Hochzeit selbst, sollte man bedenken, dass es klug ist, früh genug damit anzufangen. Mit einigen Monaten muss man schon rechnen, ganz zu schweigen vom Aussuchen und Kaufen des Materials. Wer selbst keine Ausbildung als Schneiderin gemacht hat und sich sein Brautkleid dennoch selbst nähen möchte, sollte sich zumindest jemanden zu Rate ziehen, der einem helfen kann. Denn gerade später fallen beim Nähen des Brautkleids noch eine Reihe von Änderungen an, was den Schnitt anbelangt. Außerdem ist es schwierig, sich selbst genau Maß zu nehmen.
Wem es an Kreativität fehlt, der kann sich für sein Brautkleid bei diversen Shops inspirieren lassen. Oder man lässt sich in Geschäften für Brautmode beraten und versucht dann, das Brautkleid mit dem gleichen Schnitt hin zu bekommen. In jedem Fall sollte man aber nicht einfach anfangen und wild drauf los nähen, sondern sich vorher ein genaues Muster erstellen. Bevor es losgehen kann, sollte man alle Stoffe Zuhause haben, damit man auch einschätzen kann, ob das ganze von den Stoffen und den Farben her zusammenpasst.
Beim Arbeiten mit den Stoffen sollte man daran denken, dass diese sehr empfindlich sind. Trägt die Braut ihr selbst genähtes Brautkleid später auf der Hochzeit und hat nicht sauber gearbeitet, sieht man jeden Flecken und jeden vernähten Tisch. Deswegen sollte man sich überlegen, ob man sich den ganzen Stress als Laie wirklich zumuten möchte. Sollte man sich wegen der finanziellen Mittel dafür entschieden haben, sein Brautkleid selbst zu nähen, kann man auch für ein kleineres Budget ein Brautkleid für die Hochzeit leihen oder aber im Internet gebraucht ersteigern. Ebenso gibt es Secondhand-Läden oder Geschäfte für Brautmoden, die sich auf günstigere Modelle spezialisiert haben.