Es geht spannend in die Lilly Brautmodensaison! Die Braut darf sich auf eine abwechslungsreiche und gegensätzliche Kollektion freuen, die eine Reihe absoluter Trends setzt. Impulse aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Stilrichtungen wie den 20ern und 70ern treffen auf romantische Styles, die den angesagten Fashion-Strömungen folgen: Dieses Jahr feiern große Roben mit fantastisch betonten Taillen verführerische Weiblichkeit. Höchste Prämisse ist bei Lilly dabei immer, die Liebe zum klassischen Brautkleid zu bewahren und die unterschiedlichsten Wünsche der anspruchsvollen Braut von heute zu erfüllen.

Im Mittelpunkt des Lilly Brautjahres stehen vor allem Kleider mit üppigen Röcken mit Schleppe oder rundem Abschluss. Trotz der Tendenz zur Weite sind die Kleider geschmeidig und von duftiger Leichtigkeit. Die Schnitte variieren von A-Linien mit tollen Volantstufen oder gebauschten und hochdrapierten Überwürfen über Empirekleider mit viel Volumen und großen Kellerfalten bis zu bildschönen Godet-Kleidern. Zweiteiler sorgen für eine tolle Taille und für Verblüffung, bei allen die versuchen, den Unterschied zum Kleid zu finden. Fürs Standesamt ist auch ein knielanges mit Tüllspitze überzogenes Trägerkleid vertreten. Bei den Stoffen kommen neben den klassischen Materialien wie Satin, Taft und Organza erstmals Seide und weich fallendes Georgette zum Einsatz. Farblich ist die Linie auf zartes Ivory und klassisches Weiß ausgerichtet.

Zu den Highlights der aktuellen Lilly Kollektion gehören zweifellos die Designs, die uns das Feeling modisch prägender Jahrzehnte zurückbringen. Im vornehmen Stil der 20er-Jahre stechen zum Beispiel folgende Kleider besonders hervor: Eine puristische Brautrobe aus fließendem Georgette mit Wasserfall-Ausschnitt und ein Godet-Kleid mit hochgeschlossener Spitzenbluse à la "My Fair Lady". Kombiniert mit einem breiten Satingürtel und dem für diese Zeit klassischen "French Veil", einem seitlich angesteckten Minischleier mit großer Blüte, ist die Zeitreise perfekt. Auch die Brautlooks der 70er erfahren ein erfrischendes Revival: als gepunktetes Stufenkleid mit mehreren Tüllschichten oder als akkurate Empirerobe mit bereits unterhalb der Brust weit ausgestelltem Rock. Draps und Raffs sind auch dieses Jahr nicht wegzudenken. Oft schmiegt sich der Stoff am Oberteil in diagonal verlaufenden Falten um die Taille und mündet dann in einen fließenden Rock. Die Taille sitzt meist tief.

Bei den Kleidoberteilen dominieren trägerlose Korsagen, zarte Spaghettiträger und schöne Doppelträgerlösungen. Die figurnahen Oberteile präsentieren sich reich an wertvollen Detailarbeiten: exquisite Fältchenlegung und Drapierungen, mal im Mix mit luxuriöser Guipurespitze, mal nur dezent mit Perlen verziert, mal in Kombination mit aufwändigen Ornamentstickereien oder großen Spitzen-Overlays. Wer genau hinsieht, entdeckt mit Silberfaden eingefasste Spitzenblüten und -blätter. Es leben die Details! Unwiderstehlicher Schimmer wird von aufwändigen Perlen- und Steinvariationen erzeugt.
Must-have bei Lilly sind dieses Jahr raffinierte Spitzenblusen, die durch ihre fantastische Passform - mit rückseitigem Reißverschluss - wirken, als wären sie direkt auf das Kleid gearbeitet. Auch neu und einladend zum kombinieren: breite mit kunstvollen Ornamenten bestickte Satingürtel. Besonders tricky ist ein Bolero, der wie ein Schal über die Schultern fließt. Der Lilly Brautschleier präsentiert sich schlicht oder im beliebten Mantillenstil.
Großes Augenmerk gilt den Haargestecken: Mit Strass und Perlen verzierte silberfarbene Gestecke und Kämme setzen tolle Akzente ohne zu überladen. Eyecatcher sind dieses Jahr große Blüten, die entweder solo z. B. als Lilie oder mit einem Minischleier seitlich ins Haar gesteckt werden. Das Gesamtbild der Kollektion komplettiert die Schmuckauswahl unter dem Motto "Sinnbild für Luxus". Dabei runden mit Perlen und Strass-Steinen besetzte Colliers, lange Ohrringe und Chandeliers den Look ab.