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Brautmoden

Branchenbuch

Brautjungfern und Blumenkinder

Am Tage der Hochzeit stellen Brautjungfern und Blumenkinder für die Braut etwas ganz Besonderes dar. Denn nach alter Tradition sollte man eine Hochzeit nicht ohne mehrere Brautjungfern und die Blumenkinder begehen. Beide Hochzeitshelfer verschönern die kirchliche Trauung und sorgen für das Aufrechterhalten einer wunderschönen Tradition.

Die Brautjungfern

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Als Brautjungfern wählt man meistens gute Freundinnen oder aber Verwandte der Braut, die sich in etwa im gleichen Alter befinden. Charakteristisch für Brautjungfern ist, dass auch diese normalerweise hübsche Kleider tragen, die sich aber vom weißen Brautkleid der Braut absetzen müssen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Brautjungfern die Braut in einem noch helleren Glanz erscheinen lassen, dieser aber nicht den Auftritt rauben. Ihre Aufgabe ist es, bei der kirchlichen Trauung vor der Braut zu laufen. In der Hand tragen die Brautjungfern meistens Blumensträuße, die aber um einiges kleiner sind als der Brautstrauß.

Die Blumenkinder

Neben den Brautjungfern kann man für den Tag des Lebens auch Blumenkinder aussuchen. Diese Blumenkinder laufen vor dem Brautpaar in die Kirche und schmücken den ganzen Weg mit schönen Blumen. Eine weitere Aufgabe, die den Blumenkindern oftmals zufällt, ist das Tragen des Brautschleiers, was allerdings nur dann Sinn macht, wenn die Braut auch einen längeren Schleier trägt.

Üblicherweise stammen die Blumenkinder aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und können sowohl männlich als auch weiblich sein. Bei beiden wird aber eine feste Kleiderordnung vorgeschrieben. So müssen die männlichen Blumenkinder einen dunklen Anzug oder eine dunkle Hose mit einer Weste tragen. Die Mädchen dagegen tragen schöne Kleider, die sich in Form, Länge und Farbe mit dem Brautkleid deckt. Trotz der vorgeschriebenen Kleiderordnung für die Blumenkinder ist es wichtig, dass sie sich darin wohl fühlen und nicht verkleidet aussehen.

Man sollte sich rechtzeitig darum bemühen, wer einem als Blumenkind zur Verfügung stehen kann. Ein Blumenkind alleine wirkt etwas tritt. Besser ist es da schon, wenn man sechs oder acht Blumenkinder hat, so dass man den Einzug in die Kirche gebührend feiern kann. Außerdem sollte man mit der Floristin seines Vertrauens rechtzeitig darüber sprechen, welche Blumen und Blätter man für die Hochzeit haben möchte. Diese werden dann direkt am Tag der Hochzeit frisch geliefert und den Blumenkindern zur Verfügung gestellt. Vor der eigentlichen kirchlichen Trauung sollte man mit den Blumenkindern ihren auftritt üben.

Allerdings sollte man auch bedenken, dass Blumenkinder nicht in jeder Kirche gerne gesehen sind, da es sein kann, dass sich die Blüten und Blätter im Teppich festkleben. Am besten ist es da, wenn man dies rechtzeitig mit seinem Pfarrer klärt.

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